Heimwerken – mehr als nur ein Hobby

Immer mehr Menschen wollen selbst Hand anlegen, wenn es darum geht, Dinge zu reparieren oder ihr Heim zu verschönern. Diese Tradition des Heimwerkens reicht in Deutschland bereits mehrere Jahrzehnte zurück. Doch die Heimwerker brauchen natürlich auch das notwendige Material und Werkzeug. Das finden sie im Baumarkt von Norma.

Ein Hobby mit langer Tradition

Einen wahren Boom erlebte das Heimwerken in Deutschland in den Jahren des Wiederaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg. Das lag unter anderem daran, dass in jenen Jahren die Preise für Handwerker stark angestiegen waren. Diesem Trend folgte auch die Wirtschaft. So erschien im November die erste Ausgabe eines Heimwerkermagazins mit vielen Tipps und Ratschlägen. Schließlich wurden in den 1960er Jahren auch die ersten Baumärkte gegründet, während das Angebot an Materialien für Heimwerker erheblich ausgeweitet wurde.

Heimwerken: ein Wirtschaftsfaktor

Dass Heimwerken auch ein nicht unerheblicher Wirtschaftsfaktor ist, zeigt die Tatsache, dass allein die stationären Baumärkte 2011 einen Umsatz von nahezu 28 Milliarden Euro mit steigender Tendenz erwirtschafteten. Im Schnitt haben deutsche Bürger dabei pro Jahr 600 Euro für Instandhaltungsmaßnahmen im Haus ausgegeben, während sie 1.500 Euro ausgaben, um Projekte im Garten zu verwirklichen. Nahezu zehn Prozent aller Deutschen widmen sich dem Heimwerken regelmäßig oder sogar intensiv.

Warum heimwerken?

Heimwerker wollen nicht nur Schäden an ihrem Eigenheim reparieren oder dieses renovieren, sondern ihren Wohnraum auch verschönern und möglicherweise sogar vergrößern. Ihr Ziel ist einerseits ein höherer Wohnkomfort, andererseits wollen sie mit ihrer Arbeit aber auch dazu beitragen, dass sich die Betriebskosten senken lassen und sich der Wert der Immobilie steigert.

So mancher Heimwerker geht dieser Tätigkeit als Hobby aber auch nur rein aus Spaß an der Freud nach. Er will damit seine Kreativität ausleben, während so mancher schlicht und ergreifend auch nur Spaß an manueller Arbeit hat. Oft spielen aber auch finanzielle Gründe eine Rolle, weil sich die Betroffenen einen professionellen Handwerker nicht leisten können.